"Terra Preta" für Bodenfruchtbarkeit und Klima

Zusammenfassung

Modul 1: Lerne aktivierte Pflanzenkohle selbst herzustellen,
die eine wichtige Zutat der "Terra Preta" (Schwarze Erde) für die Bildung von Dauerhumus ist. Außerdem ermöglicht sie viel CO2 im Boden zu speichern.
Modul 2: siehe 09.10.21.
Anmeldung an: monica.lueers@wandelgarten-freiburg.de

Themen
Bildung
Ernährung & Landwirtschaft
Nachhaltigkeit
Biodiversität & Naturschutz
Art der Veranstaltung
Seminar / Workshop / Fortbildung
Freie Schlagwörter
Terra Preta
Pflanzenkohle
Klimaschutz
Bokashi
Gemeinschaftsgarten
Die fertige Holzkohle wird auf einer Hand präsentiert
Ausführliche Beschreibung

Mit „Terra Preta“ (portug.: Schwarze Erde) wird die schwarze, besonders humusreiche und sehr fruchtbare Erde bezeichnet, die indigene Völker vor 2.000 bis 7.000 Jahren im Amazonasgebiet hergestellt haben. Sie verwendeten dafür Küchenabfälle, Knochen, Gräten, Muscheln, Asche, Ausscheidungen, Enzyme, Mikroorganismen und 10-20% Pflanzenkohle. Eigenschaften der Terra Preta: gute Durchlüftung, leichte Erwärmbarkeit, hohe Wasserhaltekapazität und Wasserleitfähigkeit, was zu hohen Erträgen und anhaltender Fruchtbarkeit führt.

Was wird im Kurs vermittelt?
Im ersten Modul stellen wir mittels Pyrolyse selber Pflanzenkohle in einem Kon-Tiki und kleinem Ofen her und aktivieren sie, d.h. dass wir sie mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und Mikroorganismen aufladen – denn nur die aktivierte Pflanzenkohle kann dem Bodenleben und den Pflanzen hilfreich sein.

Modul 2 siehe 09.10.2021

Weitere Details siehe Webseite.