Nuisance Bear (OmeU) beim Greenmotions Filmfestival

Zusammenfassung

Auch in diesem Jahr wird das Greenmotions Filmfestival wieder seine Türen für euch öffnen. Vom 11. bis 15. November laden wir zu spannenden Filmen, Diskussionen und Begegnungen ins Kommunale Kino ein. Jedes Jahr widmen wir einen Teil unseres Programms einer speziellen Frage. Das diesjährige Sonderthema lautet: “Anerkennung: Die Unsichtbaren sichtbar machen”. Einen Teil unseres Programms widmen wir somit Menschen und Realitäten, die oft unsichtbar bleiben, obwohl sie unser gesellschaftliches Miteinander und unser kollektives Wohlergehen entscheidend prägen.

Themen
Biodiversität & Naturschutz
Energie & Klima
Nachhaltigkeit
Soziales & Miteinander
Art der Veranstaltung
Diskussion / Podiumsdiskussion
Film / Multimedia
Das Filmbild aus dem Dokumentarfilm „Nuisance Bear“. In einer extremen Nahaufnahme blickt der Kopf eines schwimmenden Eisbären direkt in die Kamera, während sein Körper fast vollständig im ruhigen, blaugrauen Wasser untergetaucht ist. Nur seine Ohren, Augen und die schwarze Schnauze ragen über die Wasseroberfläche, eingebettet in eine minimalistische und kühle Meereskulisse.
Ausführliche Beschreibung

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor den Konsequenzen des schwindenden Meereises für Eisbären. An der Polarmeerküste in Kanada wirkt sich das aber auch auf Gemeinden aus, die häufiger mit den gefährlichen Tieren zu tun haben, die auf der Suche nach Nahrung immer näher an Siedlungen kommen.

Der Film folgt einem diese sogenannten „Nuisance Bears“, einem „Avinnaarjuk“ der in den arktischen Sommermonaten wiederholt menschliche Siedlungen betritt. Je häufiger diese Besuche werden, desto mehr steigt das Risiko für Konflikt zwischen Mensch und Tier. Erzählt von Inuk Mike Tunaalaq Gibbons werden die Perspektiven von denjenigen geteilt, die seit Generationen nah bei Eisbären leben. Während sich die Welt um sie herum verändert müssen sich Bär und Mensch gleichermaßen an die neue Realität anpassen.

Nach dem Film findet eine Diskussion mit Verena Mohaupt vom Alfred-Wegener-Institut statt.