Demo für Klimagerechtigkeit - 16.7., 13 Uhr am Augustinerplatz!

Zusammenfassung

Am 16.7. ruft die BUNDjugend Freiburg zur Demonstration auf – um 13 Uhr soll am Augustinerplatz eine Kundgebung starten. Anschließend wird es einen Demonstrationszug durch die Stadt geben. Das Motto ist „Nur gerecht ist echt“ – Für Klimagerechtigkeit!

Themen
Eine Welt & Globalisierung
Energie & Klima
Biodiversität & Naturschutz
Art der Veranstaltung
Demonstration / Kundgebung
Share-Picture zur Demo der BUNDjugend
Ausführliche Beschreibung

Der Klimawandel bringt zahlreiche Ungerechtigkeiten mit sich, auf globaler und sozialer Ebene, und zudem auch generationenübergreifend: Die Freiheitsrechte der jungen Menschen und kommender Generationen dürfen durch eine unzureichende Klimapolitik in der Gegenwart nicht gefährdet werden, so entschied jüngst das Bundesverfassungsgericht. Deshalb ist ein sofortiges und angemessenes Handeln notwendig. Noch immer wird die Klimakrise von vielen nicht als das erkannt, was sie ist: Eine existenzielle Bedrohung unserer Zukunft. Deshalb kann sie nicht wie irgendein „normales“ Problem im politischen Tagesgeschäft behandelt werden, was viele Politiker*innen aber noch immer tun. Sie verlangt im Gegenteil eine Politik, die dem Ausmaß der Krise gerecht wird!
Global betrachtet sind die Länder des globalen Südens die Hauptleittragenden der Folgen des Klimawandels, aufgrund geographischer aber auch technologischer Begebenheiten: Sie liegen in den am härtesten vom Klimawandel getroffenen Regionen und können sich gleichzeitig am schlechtesten auf die besonders bei ihnen gravierenden Folgen einstellen. Gleichzeitig sind sie für den menschengemachten Klimawandel am wenigsten verantwortlich. Es sind die Länder des globalen Nordens (so auch Deutschland) die in vergangenen Jahrhunderten, und auch heute noch Ihren Wohlstand auf Kosten des Klimas aufbauten und immer noch einen Lebensstil führen, der zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen führt. Dieser Ungerechtigkeit muss angemessen begegnet werden, ebenso wie einer sozialen Problematik: „Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts ist die Ökologische“, wie der Ökonom Niko Paech richtig benennt. Ökologische Katastrophen werden in der Zukunft soziale Missstände bedingen und tuen dies schon heute. Zudem sind die ärmsten der Bevölkerung sind immer diejenigen, die unter Krisen am stärksten zu leiden haben und sich am wenigsten vor ihnen schützen können, während die Wohlhabenden die Hauptverursacher der Klimakrise sind und den Folgen gut ausweichen können.
Diese Problematiken will die BUNDjugend am Tag der Veranstaltung zentral positionieren und mehr Menschen dazu bewegen, den Status Quo zu überdenken: Wir brauchen braucht eine sozial-ökologische Transformation!