Ausstellungseröffnung "Wake up, Europe!" 100 Geschichten über internationale Solidarität in schwierigen Zeiten

Zusammenfassung

Eine Ausstellung zu Solidaritätsmobilisierungen für Bosnien und Herzegowina und seine Bürger:innen während des Krieges 1992-1995

Themen
Kunst & Kultur
Politik & Aktivismus
Art der Veranstaltung
Besichtigung / Führung / Exkursion
Markt / Messe / Ausstellung
Einladung zur Ausstellungseröffnung von "Wake up, Europe!" am 24. Oktober von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Ausführliche Beschreibung

Im November 1995 wurde im Abkommen von Dayton das Ende des Kriegs in Bosnien und Herzegowina beschlossen. Anlässlich 30 Jahre Kriegsende zeigen die Freiburger Frauenrechtsorganisation Amica e.V. und die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg vom 24.10 bis 9.12 die Ausstellung "Wake up, Europe!" des historischen Museums Sarajevo.

Die Ausstellung „Wake up, Europe!“ gibt einen historischen Überblick über europaweite Mobilisierungen zu Solidarität mit und Unterstützung von Betroffenen des Bosnienkriegs. Sie beleuchtet damit eine wenig bekannte Dimension des Bosnienkriegs. Die Ausstellung zeigt verschiedene Formen des Engagements, konkrete Beispiele aus verschiedenen Ländern, sowie europaweite Diskurse und Diskussionen, die diese Mobilisierungen begleiteten. Auf diese Weise sollen diejenigen gewürdigt werden, die während des Krieges nicht gleichgültig blieben, sondern Unterstützung und Solidarität für Bosnien und Herzegowina und seine Bürger:innen zeigten.

Die Ausstellung will nicht nur zum Wissen und zur Reflexion über den Krieg in Bosnien und Herzegowina als Teil der europäischen Zeitgeschichte beitragen, sondern auch zum Nachdenken über wichtige Fragen für die Gegenwart anregen: Was verstehen wir unter Solidarität? Tun wir genug, um uns mit anderen zu solidarisieren? Was kann ich persönlich tun?

Eine gemeinsame Veranstaltung von Amica e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg.

Die Ausstellungsmacher:innen, Historiker Nicolas Moll und Leiterin des historischen Museums Bosnien und Herzegowina, Elma Hašimbegović, werden zum Gespräch über die Ausstellung anwesend sein.