Antikriegstag Kundgebung

Zusammenfassung

Kundgebung am Antikriegstag am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus Beginn 17.00. Anschluss-Vortragsveranstaltung mit Friedensforscher und Historiker Prof. Dr. phil Wolfram Wette zum Thema: "Ukraine-Krieg. Ursachen-Interessen-Aussichten" im
Gewerkschaftshaus , Friedrichstr. 41-43 um 19:00 Uhr.

Themen
Politik & Aktivismus
Art der Veranstaltung
Demonstration / Kundgebung
zertrampelte Erdkugel
Ausführliche Beschreibung

Aufruf zum Antikriegstag 1. September 2023.

Die Welt braucht Frieden!

Rüstung und Krieg zerstören die Welt.

Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit und führt zur Armut

Wir leben in einer Zeit, in der Engagement für Frieden besonders gefordert ist. Weltweit nehmen Konflikte und Kriege zu. Aktuell gibt es 27 bewaffnete Konflikte. Der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine dauert   unvermindert an. Wie viele Opfer soll dieser Krieg noch fordern, ehe die Vernunft spricht? Letztlich geht kein Weg an Verhandlungen vorbei. Es gilt den Frieden zu gewinnen nicht den Krieg. Immer mehr Waffen werden den Krieg nicht beenden, aber zu mehr Opfern und Zerstörungen führen. Wir fordern die Bundesregierung und den Bundestag auf, statt Waffen zu liefern, gemeinsam mit Brasilien, China, dem Vatikan, und afrikanischen Staaten alle Kraft aufzuwenden für eine Verhandlungslösung und einen Waffenstillstand.

Wir brauchen die Stärke des Rechts – und nicht das Recht des Stärkeren.  Nirgends wurde jemals mit Waffen Frieden geschaffen! Das sehen wir überall da, wo Kriege und Bürgerkriege toben – ob in Syrien, im Iran, im Jemen, im Sudan, in Äthiopien und auch nach dem 20-jährigen NATO-Krieg in Afghanistan. Militärische Konflikte und der Einsatz bewaffneter Gewalt bringen Tod, großes Leid und führen zu Flucht und Vertreibung. Über 100 Millionen sind weltweit auf der Flucht. Es gilt die  Fluchtursachen zu bekämpfen, wie Kriege, Ausbeutung, Unterdrückung,  unfairer Handel, Zerstörung der Lebensgrundlagen. Stattdessen wird Europa  zur Festung ausgebaut, Asylrechte aufgehoben und die Internationale Flüchtlingskonvention missachtet. Unsere Solidarität gilt den Menschen auf der Flucht, egal  woher sie kommen. Wir verurteilen alle Regierungen, die Krieg, Unterdrückung, Gewalt und Folter als Mittel der Politik und Instrumente zur Sicherung ihrer Macht einsetzen oder diese unterstützen oder dulden.

Der Einsatz von Waffen muss aufhören! jetzt und überall!  Stattdessen hat ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf begonnen. 1800 von 18.000 Atomraketen sind jederzeit  einsatzbereit, um alles Leben auf der Erde mehrfach auszulöschen. Die Aufrüstung steigt weltweit rasant  auf astronomische Ausmaße: über 2,2 Billionen Dollar  mit einem  Hauptanteil der USA von 900 Milliarden. Deutschland will künftig jährlich mehr als  70 Milliarden Euro fürs Militär verschwenden. Dies in einer Zeit, in der es an Geld fehlt um immer mehr Defizite und Mängel im bundesdeutschen Alltag zu beseitigen: im Sozialbereich, im Gesundheits- und Bildungsbereich, in der Pflege,  im öffentlichen Verkehr, beim Wohnen.

Wir fordern die  Bundesregierung auf, ihrem eigenen Anspruch für mehr soziale Gerechtigkeit und Fortschritt in Richtung einer gesunden Umwelt gerecht zu werden. . 

 Wir fordern:

-  Abrüstung zugunsten Klimaschutz, Sozialpolitik und Bildung.

-  Schutz des Asylrechts.

Anstatt Modernisierung und Lagerung von Atomwaffen: Abzug der  Atomwaffen aus Büchel.

-  keine Atomwaffen-transportierenden F35 Bomber.

 - Beitritt Deutschlands zum   Atomwaffenverbotsvertrag der UNO.

-  Beendigung der Rüstungsexporte.

Veranstalter: Freiburger Friedensforum, DFG-VK FR, DGB Stadtverband FR, attac FR, IPPNW FR, Naturfreunde FR, Eine Welt Forum FR, VVN-BdA, pax christi, RüstungsInformationsBüro e.V. (RIB)